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BMW bringt den M2 CS mit M4-Motor (2018)

BMW Logo

Die M-Division von BMW macht aus braven Mittelklassewagen echte Porsche-Killer. Auf die regulären M-Modelle der bayrischen Motorenschmiede legen die Münchner mit den Clubsport-Modellen (CS) noch eine Schippe mehr Leistung, Kompromisslosigkeit und Performance nach. So auch beim BMW M2, dessen Produktion Ende 2017 auslaufen wird. Mit dem M2 CS wird es 2018 eine Clubsport-Variante geben, die signifikant leistungsfähiger sein wird.

Leistungsfähiger, ja. Doch was heißt das in Zahlen? Konkret sind das 40 Mehr-PS gegenüber dem Standard-M2. Aus 370 PS werden so 410 muntere bayrische Pferdchen. Den Leistungszuwachs verdankt der neue BMW M2 CS einer Organspende seiner großen Brüder M3 und M4. Deren S55 Biturbo-Reihensechszylinder mit drei Litern Hubraum wird in den Motorraum des BMW M2 verpflanzt. Nur eine logische Schlussfolgerung, denn Achsen und Bremsanlage stammen bereits von den beiden Familienmitgliedern.

Leistungssteigerung gegenüber jetzigem M2

Durch BMW wurde die Herztransplantation noch nicht offiziell bestätigt, allerdings lassen Entdeckungen mit Fahrgestellnummern auf dem BMW-Experten-Forum Bimmer Today sowie Sichtungen eines Erlkönigs des BMW M2 CS mit M3/M4 Auspuff diesen Sachverhalt stark vermuten. Die Leistung des modifizierten S55 Biturbo-Aggregates wird mit 410 PS deutlich über der des jetzigen M2 mit 370 PS liegen. Viel stärker wird der BMW M2 CS vermutlich nicht werden, um den größeren Kollegen namens M3 und M4 leistungstechnisch nicht die Kundschaft abzugraben. Trotzdem wird der BMW M2 CS in dieser Motorenkonfiguration zu einem der stärksten Sportler der Kompaktwagenklasse und mit Konkurrenten wie dem Audi TT RS gleichziehen.

Die serienmäßige Ausrüstung des M2 CS mit einem knackigen handgeschaltetem Sechsganggetriebe sollte allen Enthusiasten das Herz aufgehen lassen. Für jeden, der es etwas bequemer haben möchte, wird es ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in der Aufpreisliste zum Ankreuzen geben.

Standard-M2 wird durch M2 CS ersetzt

Hier nun die wichtigste Information in diesem Zusammenhang: Der BMW M2 bekommt mit dem BMW M2 CS keine schärfere Version, sondern wird 2018 durch diese ersetzt. Die endgültige Bezeichnung für den neuen M2 mit M4-Motor steht wohl noch nicht fest. Neben BMW M2 CS steht derzeit noch die Bezeichnung M21 Competition zur Debatte. Ob BMW damit die CS-Nomenklatur aufgibt, ist jedoch unwahrscheinlich, da sich das Unternehmen die Bezeichnungen M1 CS bis M8 CS hat schützen lassen.

BMW M2 Coupé 2016

Wahrscheinlicher ist eine Umstrukturierung bei den Bezeichnungen. Laut Bimmer Today wird es weiterhin die normalen M-Modelle geben. Deren leicht leistungsgesteigerte Upgrades könnten demnach als M Competition und alle weiteren performancegesteigerten Versionen als CS und CSL vermarktet werden.

Beim BMW M2 CS wird es neben dem Leistungs- und Performanceupgrade höchstwahrscheinlich nicht allzu viele Änderungen zum Standard-M2 geben. Laut Fahrgestellnummern und der Analyse der BMW-Spezialisten von Bimmer Today wird es neben den Standardlackierungen Weiß, Schwarz, Grau und Blau für den M2 zwei weitere Anstriche für den M2 CS/Competition geben: “Hockenheim-Silber” und “Sunset-Orange”. Daneben wird die Aufpreisliste um geschmiedete 19-Zoll-Alus und M-Sport-Bremsen ergänzt. Kleine kosmetische Änderungen erfährt der BMW M2 CS über eine dezente Tieferlegung und zusätzliche Flaps und Flügelchen.

Wie das 2018er Upgrade des kleinsten M-Boliden am Ende heisst, ist angesichts der potentiellen Power und der Performance nicht ganz so wichtig. Wichtig für den Interessenten ist allerdings der Preis. Dieser wird aller Wahrscheinlichkeit nach 15.000 EUR über dem Wert des aktuellen M2 liegen. Etwa 75.000 EUR sollten wohl für den M2 CS/Competition locker gemacht werden.

Bildquelle:

  • BMW M2 Coupé 2016: © BMW Group
  • BMW Logo: ©DarkoStojanovic - Pixabay.com
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