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iX3 & Co.: BMW plant 12 reine Elektroautos bis 2025

Bilanzpressekonferenz der BMW Group 2018

Rein elektrisch ist anscheinend wirklich die Zukunft, wie BMW mit dem iX3 zeigt. Weitere Pläne von BMW mit Blick auf Elektromobilität wurden auf der jährlichen Bilanzpressekonferenz von Harald Krüger, dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, expliziert angesprochen.

Seitdem der Diesel in Verruf gekommen ist und die Abgasvorschriften immer strenger werden, kommen die Autohersteller um rein elektrische Modelle nicht mehr herum. Da wundert es nicht, dass BMW als Pionier im Bau von elektrischen Fahrzeugen ebenfalls neue Modelle im Ärmel hat. Mit gut 12 neuen rein elektrischen Modellen bis zum Jahr 2025 wollen die Bayern ihren Marktanteil stark ausbauen und in der Premiumklasse zum Big Player in Sachen E-Auto werden. Die Ziele sind ambitioniert, die Münchner aber guter Dinge, dass diese Vorhaben auch erreichbar sind.

Harald Krüger auf der Bilanzpressekonferenz der BMW Group im März 2018

BMW Bilanzpressekonferenz in München

Die Pläne von BMW bezüglich Elektromobilität wurden auf der jährlichen Bilanzpressekonferenz von Harald Krüger, dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, expliziert angesprochen. So erwähnte er, dass es BMW bis jetzt immer gelungen ist, an allen Technologiesprüngen in der Automobilproduktion nicht nur teilzunehmen, sondern diese auch weiter zu entwickeln oder sogar neu zu erfinden. So soll es auch mit der Elektromobilität sein. Alle Stromfahrzeuge von BMW werden weiterhin das Kürzel “i” tragen, genauso wie es schon bei den am Markt befindlichen Stromern, dem kleinen i3 und dem sportlichen i8, gehandhabt wird. BMA will in allen Fahrzeugklassen mit seiner E-Technologie punkten und keine Nische unbesetzt lassen. Du als potentieller Kunde kannst gespannt sein, wie die bis 2015 angekündigten 12 neuen Modelle der Bayern aussehen werden und wie das Angebot der E-Antriebe aussehen wird.

Vorstellung der BMW Elektro-Konzeptfahrzeuge

In Ergänzung zum i3 und i8 werden in den nächsten Jahren bis 2025 auch elektrisch angetriebene Limousinen und SUVs erwartet. Damit sollten dann so gut wie alle Autosparten abgedeckt sein. So erfolgt in nächster Zeit die Vorstellung einer Reihe von elektrischen Konzeptfahrzeugen, wobei die Führungsriege von BMW betont, dass alle dieser Konzeptautos auch in Serie gehen sollen. Daher wird es für Dich wie auch für alle anderen Kunden in Zukunft viel einfacher sein, ein hochwertiges und robustes E-Auto, welches genau den eigenen Ansprüchen genügt, zu finden und kaufen zu können. Jetzt kann man schon sagen, dass sich die Autobauer von BMW stark am Konzeptentwurf des BMW iVision Dynamics orientieren werden und je nach Fahrzeugklasse diverse Anleihen in die BMW Elektro-Konzeptfahrzeuge für 2018 einfließen werden.

Bilanzpressekonferenz der BMW Group im März 2018 in der BMW Welt in München

BMW iX3: Der erste vollelektrische BMW

Ab 2020 soll das SUV iX3 serienreif und bei den Händlern zu bestellen sein. Damit sind die Bayern dann in der gefragtesten und lukrativsten SUV-Klasse auch mit einem E-Antrieb vertreten. Da schon der herkömmliche BMW X3 ein Bestseller ist, wird auch das Stromer-SUV BMW iX3 von dem Erfolg profitieren können.

Vermutet wird, dass das SUV eine Reichweite von echten 250 Kilometern liefern wird, eventuell sogar etwas mehr. Für den täglichen Normalbetrieb sollte das ausreichen, Langstreckenfahrer werden aber gezwungener Weise doch eher zum Diesel greifen. Die Karosserieänderungen im Vergleich zum herkömmlichen BMW X3 werden sich beim Elektro-SUV aus München im Rahmen halten. Sicher dürfte sein, dass der Wagen auch als Erkennungsmerkmal keine Auspuff-Attrappen bekommen wird. Wie von BMW erwartet, wird der iX3 seine Besitzer aber sicherlich mit etlichen technischen Innovationen überraschen.

BMW iNext und BMW iVision Dynamics

Die kommenden BMW Elektro-Konzeptfahrzeuge 2018 werden, wie schon erwähnt, zum Teil auch auf der Studie BMW iVision Dynamics aufbauen. Diese zeigte schon im Ende 2016, wie sich die Entwickler der Bayern ein rein elektrisch angetriebenes Auto vorstellen. Du wirst an diesen Entwürfen Designelemente des derzeitigen i3 und des i8 erkennen können. Insgesamt zielt der Entwurf des BMW iVision Dynamics aber primär auf eine Limousine im 5er Format ab, über die im Augenblick unter der Bezeichnung iNext gesprochen wird. Der Hype um diesen Wagen ist groß. Aber das ist verständlich, schließlich ist die 5er Klasse von BMW eine besonders wichtige Stütze im Verkaufsprogramm des Münchner Autobauers. Die coupeartige Designlinie des BMW iNext erinnert etwas an den mit Verbrennern ausgerüsteten 3er GT.

Nahaufnahme von Harald Krüger auf der Bilanzpressekonferenz der BMW Group im März 2018

Bei dem BMW iNext handelt es sich für die Bayer um ein Elektroauto der zweiten Generation, welches in allen Bereichen ausgereifter als die derzeit am Markt befindlichen Stromer aus München sind. Mit diesem Fahrzeug möchte und muss BMW seinen Führungsanspruch im Bereich der neuen umweltfreundlichen Antriebe mit Strom unterstreichen. Dem amerikanischen Konkurrenten Tesla soll eine ebenbürtige Konkurrenz zur Seite gestellt werden. Als Reichweite gibt BMW zumindest 550 Kilometer für das Basismodell an, mit einer stärkeren Batterie gegen Mehrkosten sollen auch bis zu 750 Kilometer möglich sein. Damit wäre der BMW iNext ein echter Reisewagen, mit dem auch Langstrecken ihren Schrecken verlieren würden. Der Fahrzeugklasse entsprechend wird die Systemleistung beim BMW iNext der von herkömmlichen heutigen Sechs- bzw. Achtzylindermotoren entsprechen. Die BMW Klientel wird demnächst also auch mit einem E-Fahrzeug aus Bayern standesgemäß unterwegs sein können.

Der iNext gilt als technologischer Leistungsträger. Seine technischen Komponenten, vor allem den Antriebsstrang, wirst Du in Zukunft auch bei anderen Fahrzeugen der i Klasse vorfinden können. Um in Sachen Elektroauto an der Spitze mitspielen zu können, ist der Erfolg des iNext und des BMW iVision Dynamics Konzeptes für den Autokonzern ein unbedingtes Muss!

Elektromobilität: Die Ziele von BMW bis Ende 2019

Die Zukunftsvorstellungen der Münchner in Sachen Elektroauto sind notwendiger Weise sehr ambitioniert, schließlich hängt die Zukunft des Konzerns auf lange Sicht vom Gelingen in diesem Bereich ab. Das herkömmliche Autos mit Verbrennungsmaschinen weiter hergestellt werden ist natürlich klar.

Aber ein erklärtes Ziel von Harald Krüger, dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, ist es, bis Ende 2019 eine halbe Million Elektro-Fahrzeuge sowie Plug-in-Hybride von BMW auf den Straßen zu haben. Damit das gelingt, muss sich BMW, wie schon in der Vergangenheit auch, für den Elektromarkt neu erfinden. Betrachtest Du die Pläne des Münchner Konzerns, dann dürften die Chancen für einen Erfolg nicht schlecht aussehen.

Bildquelle:

  • Harald Krüger auf der Bilanzpressekonferenz der BMW Group im März 2018: ©BMW AG
  • Bilanzpressekonferenz der BMW Group im März 2018 in der BMW Welt in München: ©BMW AG
  • Nahaufnahme von Harald Krüger auf der Bilanzpressekonferenz der BMW Group im März 2018: ©BMW AG
  • Bilanzpressekonferenz der BMW Group 2018: ©BMW AG
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