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Lada X-Ray: Was das günstige SUV bereithält

Frontansicht des Lada X-Ray

Neben dem neuen Lada Vesta geben die Russen ein weiteres Lebenszeichen von sich und wollen auch mit dem Lada X-Ray, einem SUV, bei uns durchstarten.

Zwar wird der legendäre Lada Taiga noch immer gebaut, vielen Kunden ist er inzwischen aber doch zu rustikal. Der neue Lada X-Ray soll nun diese Käufer zurückholen und zusätzlich neue gewinnen. Das soll mit neuer Technik und günstigen Preisen gelingen. Allerdings gibt es den X-Ray nicht mit Allradantrieb, für Schneefahrten und Geröllstraßen sind der Frontantrieb und das etwas höher gelegte Fahrwerk aber ausreichend. Das Karosseriedesign erinnert mit der in den seitlichen Flanken angedeuteten X-Form, inzwischen ein neues Lada Erkennungsmerkmal, an die Vesta Limousine der Russen.

Seitliche Rückansicht des Lada X-Ray

Lada X-Ray punktet mit modernem Design

Wie auch der Vesta bringt der neue X-Ray frischen Wind in die ansonsten doch ziemlich veraltete Produktlinie des größten russischen Autobauers. Hilfestellung kommt dabei von Renault, die Franzosen haben sich inzwischen einen großen Einfluss bei Lada gesichert und wollen die Marke stark ausbauen. Das erklärt auch, dass man vieles an bewährter und robuster Renault Technik unter dem modern gestylten Blech des russischen SUVs finden kann. Zwar ist die Plattform nicht die allerneueste und schon vom Renault Clio 3 und dem Dacia Logan bekannt, sie kann aber immer noch ihren Zweck sehr gut erfüllen. Derzeit kommen nur Benzinmotoren zum Einsatz, besonders das 1,6-Liter Aggregat mit 110 PS ist empfehlenswert. Diese Maschine ist ein moderner Motor, der aus der Renault-Nissan Kooperation stammt und weltweit in diversen Konzernfahrzeugen zum Einsatz kommt. Er ist dank seiner Steuerkette wartungsarm, eine technisch komplizierte Direkteinspritzung sowie ein Turbolader sind ebenfalls nicht vorhanden und können damit auch nicht kaputt gehen. Auch ein mit 106 PS schwächerer 1,6-er sowie ein 1,8-Liter Triebwerk sind orderbar. Eine Fünfgangschaltung ist beim neuen Lada X-Ray serienmäßig, mit dem stärksten Antrieb ist auch eine Automatik erhältlich.

Innenansicht des Lada X-Ray

Preislich ähnlich wie Dacia

Der Lada X-Ray ähnelt sowohl von seinen Ausmaßen als auch den technischen Details sehr dem relativ günstigen Dacia Sandero Stepway. Daher ist stark anzunehmen, dass sich das Preisniveau des Wagens an dem des rumänischen Konkurrenten orientiert und etwas darüber angesiedelt sein wird. In Russland gibt es den Lada X-Ray in der Basisausstattung schon ab umgerechnet 7.000,- Euro. Da bei uns die Fahrzeuge immer mit einer vollwertigen Ausstattung in den Handel kommen, sollte der Einstiegspreis jedenfalls im unteren fünfstelligen Bereich liegen.

Beim neuen Lada X-Ray wird ein eingängiges Sicherheitspaket mit allen Airbags, ESP und Reifendruckkontrolle immer dabei sein. Klimaanlage, Bordcomputer und Infotainment sind ebenfalls verfügbar und zeigen, dass die Russen die Neupositionierung ernst meinen. Wie bei Dacia ist das Interieur des Lada X-Ray nicht nur zweckmäßig, sondern trotz der Verwendung von harten, aber dafür pflegeleichten Kunststoffen keine Beleidigung für das Auge. Der Lada X-Ray ist besonders für all jene Käufer interessant, denen der Sandero Stepway schon viel zu häufig auf unseren Straßen umherfährt. Das neue Russen-SUV garantiert zumindest in der nächsten Zeit einen echten Hauch von Exklusivität zum besonders günstigen Preis.

Bildquelle:

  • Seitliche Rückansicht des Lada X-Ray: © Lada
  • Innenansicht des Lada X-Ray: © Lada
  • Frontansicht des Lada X-Ray: © Lada
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