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Mercedes Sprinter: Die dritte Generation rollt an

Dritte Generation des Mercedes Sprinter

Es ist 1995 und die erste Generation des Mercedes Sprinter erblickt das Licht der automobilen Welt. 23 Jahre und über 3,4 Millionen Fahrzeuge in unterschiedlichsten Varianten später präsentiert Mercedes Benz die dritte Generation des Volumenmodells.

Neben dem Crafter von VW gehört der Sprinter von Mercedes Benz zu den erfolgreichsten Nutzfahrzeugen und Transportern in Deutschland. Der Ur-Sprinter gab einer ganzen Fahrzeugklasse ihren umgangssprachlichen Namen. Die Vorzüge sind seit jeher ein Höchstmaß an Flexibilität in Verbindung mit hoher Ergonomie und Kosteneffizienz. Dies gilt auch im Jahr 2018 für die inzwischen dritte Generation des Erfolgs-Arbeitstiers von Mercedes Benz.

Mit vier verschiedenen Längen, drei unterschiedlichen Radständen und drei Höhen erreicht die Variantenpalette des Sprinter bis zu 1.700 unterschiedliche Versionen des Nutzfahrzeug-Platzhirschs. Als Kasten, Pritschenwagen, Hochkombi und Fahrgestell mit Einzel- oder Doppelkabine wird es den Mercedes in der dritten Generation ab Sommer 2018 ebenfalls als Triebwagen für Wohnmobile geben. Eine neu designte Front, neue Antriebskonzepte und die erweiterte Vernetzbarkeit sind das Markenzeichen des neuen Sprinter, der ab Sommer 2018 in die Auslieferung geht.

Vorstellung des neuen Mercedes Sprinter

Mercedes Sprinter erstmals mit Frontantrieb

Mit der dritten Neuauflage des Nutzfahrzeug-Klassikers feiert der Frontantrieb (3 bis 4,1 Tonnen) neben dem erprobtem Heck- und Allradantrieb (3 bis 5,5 Tonnen) sein Debüt im Mercedes Sprinter. Für den Vortrieb werden die überarbeiteten Motorvarianten des Vorgängers sorgen. Ein 2,1-Liter-Turbodiesel mit wahlweise 114, 143, 163 oder 177 PS im Camper sowie ein 3,0-Liter-V6-Turbodiesel mit 190 PS lassen sich in der Konfigurationsliste ankreuzen. Alle Motoren verfügen über eine serienmäßige Harnstoffeinspritzung. Der AdBlue-Tank im Sprinter fasst nunmehr 22 Liter. Zwischen 6,9 und 9,7 Liter Dieselkraftstoff soll sich der neue Mercedes Sprinter laut Hersteller genehmigen. Für 2019 wurde übrigens eine reine batterieelektrische Variante des Transportkönigs angekündigt.

Innenansicht des neuen Mercedes Sprinter

Neue Vernetzungsdienste inklusive

Als “Gesamtsystemlösung für verschiedenste gewerbliche Transport- und Mobilitätsanforderungen” wird der 2018er Mercedes Sprinter von Volker Mornhinweg, dem Leiter von Mercedes-Benz Vans bezeichnet. Neben dem Variantenreichtum und der hohen Flexibilität des Fahrzeuges spricht er damit vor allem die Vernetzbarkeit (Connectivity) des neuen Volumenmodells im Nutzfahrzeugsektor an. Als Teil des Internet of things wird der neue Sprinter den Arbeitsalltag seiner Fahrer einfacher, zentraler und besser bedienbar gestalten. Als Teil von Mercedes´Zukunftsinitiative adVANce haben Fahrer und Flottenmanager jederzeit Zugriff auf den Fahrzeugstatus, die Fahrzeuglogistik oder eindigitales Fahrtenbuch. Mit dem erst kürzlich für die A-Klasse vorgestellten Multimediasystem MBUX lassen sich die verschiedenen Applikationen und Dienste einfach und ohne Aufmerksamkeitseinbußen intuitiv per Sprachsteuerung bedienen.

Ebenfalls wichtig bei einem Nutzfahrzeug: die Kosteneffizienz. Hier kann die neue Generation des Sprinters mit verlängerten Wartungsintervallen (Heckantrieb 60.000 Kilometer, Frontantrieb 40.000 Kilometer), niedrigeren Instandsetzungs- und Reparaturkosten und der Optimierung der Wartungsprozesse punkten. In Verbindung mit den niedrigeren Verbräuchen sollen so die laufenden Kosten des Fahrzeuges gesenkt werden. Für eine besser, sprich günstigere Einstufung bei Versicherungen wird der neue Sprinter mit zahlreichen Fahrerassistenzsystemen wie Brems- oder Spurhalteassistenz sowie einem Seitenwindassistenten ausgestattet sein. Die Preise sind abhängig von der jeweiligen Konfiguration, die günstigste Variante mit Frontantrieb und 114-PS-Turbodiesel ist jedoch bereits ab 19.900 Euro netto (23.680 Euro brutto) erhältlich.

Bildquelle:

  • Vorstellung des neuen Mercedes Sprinter: © Daimler AG
  • Innenansicht des neuen Mercedes Sprinter: © Daimler AG
  • Dritte Generation des Mercedes Sprinter: © Daimler AG
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