Das Tieferlegen des Pkws

25.07.2016
Das Tieferlegen des Pkws

Wahrscheinlich eines der beliebtesten Themen im Tuning-Bereich ist das Tieferlegen des Pkws. Dadurch soll bewirkt werden, dass der Luftwiderstand sinkt und infolgedessen die Leistung des Autos gesteigert wird. Außerdem wirkt das Erscheinungsbild, je näher der Unterboden dem Asphalt kommt, umso sportlicher und schnittiger. Doch was musst Du beachten, um beim Tuning nicht gegen das Gesetz zu verstoßen?

Das Tieferlegen des Pkws#1

Regeln beim Tieferlegen Des Pkws

Zunächst sei gesagt, dass durch bloßes Tieferlegen keine so starke Senkung des Luftwiderstandes erreicht werden kann, dass es an der Leistung bemerkbar wäre. Denn dazu wären umfangreichere Umbaumaßnahmen notwendig.

Zudem setzen die Gesetzgebung sowie die Bauweise der Straßen der Freude am Fahren mit getuntem Fahrwerk einige Grenzen.

Grundsätzlich sollten die verwendeten Ersatzteile mit einer ABE und einem Teilgutachten ausgestattet sein. Diesen kannst Du entnehmen, ob die Fahrzeugteile auch für die Montage an Deinem Wagen zugelassen sind.

Das Tieferlegen des Pkws#2

Beachte außerdem, dass die Karosserie nach dem Tuning nicht zu nah an den Reifen und dem Boden anliegt. Die zulässigen Abstände sind in der STVZO festgelegt. Bei Unterschreitung dieser, kann das Fahrzeug bei Schlaglöchern, Bodenwellen und sonstigen Unebenheiten federn und dadurch schwere Schäden oder sogar Unfälle verursachen. Ebenfalls nicht erlaubt ist das sogenannte Federpressen. Dabei werden keine kürzeren Federn eingebaut, sondern die alten zusammengestaucht.

Durch den meist steiferen Härtegrad der Tieferlegungsfedern werden die Stoßdämpfer schneller abgenutzt. Daher sollten beide Fahrzeugteile aufeinander abgestimmt oder auf ein gesamtes neues Fahrwerk gesetzt werden.

Das Tuning mit einer Pneumatikfederung ist nur mit Teilgutachten und ABE zulässig. Im Gegensatz dazu sind sogenannte „Jumpcars“, also Fahrzeuge, die mit Hydraulikpumpen ausgestattet sind, keinesfalls für die Straßennutzung zugelassen. Abschließend kann gesagt werden, dass Du mit vorhandener ABE und Teilgutachten auf der sicheren Seite bist. Wenn Du zusätzlich noch die oben erwähnten Tipps einhältst und bei Zweifel einen Fachmann hinzuziehst, kann nichts mehr schiefgehen.

Bildquelle:

  • Das Tieferlegen des Pkw#1: © die-auto-welt.de
  • Das Tieferlegen des Pkw#2: © die-auto-welt.de
  • Das Tieferlegen des Pkw: © die-auto-welt.de

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