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Die 10 sinnlosesten Auto-Extras

Von übergroßen Autoschlüsseln bis zu halb-intelligenten Einparkassistenten und teurer Innenbeleuchtung: Wir stellen ein paar der sinnlosesten Auto-Extras vor.

Auto Innenraum

Monster-Autoschlüssel

Wer hätte gedacht, dass aus den Autoschlüsseln mal sinnlose Auto-Features werden könnten. Es gibt jedoch Autoschlüssel, die werden immer größer und schwerer. Sie sind vollgestopft und überfrachtet mit verschiedensten Funktionen, die kaum noch etwas mit dem Öffnen von Autos zu tun haben. Aus ihnen werden richtige High-Tech-Geräte, aber wozu? Es ist klasse, dass sie eine gute Reichweite haben und man nicht mehr mit dem eigentlichen Schlüssel an der Autotür hantieren muss. Aber die Monster-Autoschlüssel können zu misslungenen Smartphones werden. Genauso schwer sind sie auch und in eine Hosentasche passen sie ebenfalls kaum noch. Dabei ließen sich so viele Funktionen direkt auf das Smartphone auslagern. Stattdessen werden die Monster-Autoschlüssel zu Mini-Computern, die letztlich als Fernbedienung für alles möglich fungieren. Ab und zu auch für das Aufschließen des Wagens.

Beheizter oder kühlender Getränkehalter

Getränkehalter an sich sind schon eine gute Erfindung. Ob man überhaupt beim Autofahren ein offenes Getränk direkt neben sich haben sollte, ist eine andere Sache. Doch das Bedürfnis ist da und manch ein Kaffee muss schnell auf dem Weg zur Arbeit getrunken werden. Doch beheizte oder kühlende Getränkehalter gehören zu den sinnlosesten Auto-Extras. Für kalte oder heiße Getränke auf langen Autofahrten gibt es Thermoskannen. Eine super Erfindung, ungeheuerlich praktisch und lässt sich einfach verschließen und anschließend sicher verstauen. Ein eingebauter Getränkehalter, der extra Strom frisst, um die Cola zu kühlen oder den Kaffee warm zu halten, das braucht man wirklich nicht. Wozu muss das Getränk über Stunden warm oder kalt gehalten werden? Dann gleich in die Thermoskanne.

Gestensteuerung

Stell Dir vor, Du hältst mit Deinem Wagen an einer roten Ampel und blickst Dich gelangweilt um. Was Du siehst: Neben Dir fuchtelt der Autofahrer wie wild in seinem Wagen herum. Entweder er versucht gerade eine lästige Wespe zu bekämpfen. Oder er hat sich ein paar sinnlose Auto-Features zugelegt: Die Gestensteuerung. Verzweifelt versucht er einen neuen Radiosender herbeizuwinken oder durch Verrenkungen der Arme die Fenster herunterzukurbeln. Freilich nicht ohne einen Knopf zu drücken, denn das wäre zu einfach. Die Gestensteuerung versucht, die Bewegungen des Autofahrers zu erkennen und die Befehle auszuführen. Selbst wenn diese Technik ausgereift wäre, tut es ein einfacher Touchscreen auch. Dann macht man sich für andere Autofahrer auch nicht zum Hampelmann.

System zur Beduftung des Autos

Wozu braucht man den Wunderbaum oder andere simple Lufterfrischer, die sich ganz einfach am Rückspiegel anbringen lassen? Nein, mittlerweile gibt es ganze Systeme, deren Aufgabe es ist, das ganze Wageninnere in verschiedenste Düfte zu tauchen. Diese werden in das Handschuhfach bugsiert, wo sie den begrenzten Platz noch weiter einschränken. Eines muss man den Beduftungssystemen lassen: Sie machen ihre Arbeit gut. So gut, dass der Geruch schnell richtig penetrant wird. Und dann will man nichts anderes, als sie die Duftkanülen umständlich aus dem Handschuhfach heraus zu fingern.

Ambientebeleuchtung

Eine Ambientebeleuchtung gehört gewiss zu den sinnlosesten Auto-Extras. Hersteller bieten einem die unterschiedlichsten Innenraum-Beleuchtungen an. Dann kann das Wageninnere in blau, rot, grün oder was das Herz begehrt glühen. Neben den verwirrten Blicken der anderen Autofahrer kannst Du Dich dann daran erfreuen, dass es richtig schön atmosphärisch im Auto wird. Wieder steht die Frage nach dem “Wozu?” im Raum. Letztlich verkaufen die Autohersteller hier nur wieder einen Schnickschnack, mit dem die Autofahrer so richtig protzen können. Oder ihrer Individualität Ausdruck verleihen. Dass die extra Innenraumbeleuchtung ordentlich kostet, das gehört eben dazu. Wichtiger, Du kannst den anderen auf der Straße zeigen, wie grün Du Dich heute beim Fahren fühlt.

TV-Programm

Hierbei handelt es sich sicherlich nicht um eine neue Erfindung. Und sie hat auch ihre Berechtigung. Den Kindern auf den Hinterbänken das TV-Programm zu präsentieren, hat bestimmt schon die ein oder andere Reise viel erträglicher gemacht. Für Kinder und Eltern. Anders sieht es mit den TV-Geräten für Fahrer und Beifahrer aus. Denn diese funktionieren nur, wenn der Wagen hält. Beim Fahren sollte man sowieso durch keine Serien und Filme abgelenkt werden. Aber wenn man nicht gerade stundenlang im Stau steht, dann nützen einem die TV-Programme vorne wenig. Dann handelt es sich wirklich nur um ein sinnloses Auto-Extra, das auch noch Einiges kostet.

Einparkassistent

Nein, nicht die Hilfen, welche einen mit Signalen das Einparken erleichtern. Es geht um aktive Parkassistenten. Diese sollen das Einparken ganz von selbst erledigen. Ein Hauch von Zukunft schwingt bei ihnen mit, der Traum vom autonomen Fahren, vom sich selbst steuernden Auto. Doch soweit darf etwas Skepsis erlaubt sein, denn die Einparkassistenten machen nicht immer den besten Job. Wenn Du das nächste Mal einem Wagen zehn Minuten dabei zuschaust, wie er versucht sich in eine Lücke zu zwängen, dann schaust Du wahrscheinlich einem Computer beim Fahren zu. Währenddessen sitzt der Fahrer regungslos im Wagen und ärgert sich. Denn hätte er vor zehn Minuten einfach selbst das Steuer in die Hand genommen, dann wäre ihm viel Zeit erspart geblieben. Vielleicht ändert sich das in Zukunft, aber bislang bleibt der Einparkassistent eines der sinnlosesten Auto-Extras.

Boden-Projektoren

Boden-Projektionen sind weitere sinnlose Auto-Features, die von Herstellern angepriesen werden und letztlich nur zum Angeben da sind. Projektoren bilden das Logo des Autoherstellers ab. Ein Pferd oder die Marke leuchtet neben der Fahrer- und Beifahrertür auf dem Boden. Gewiss kann man das für fünf Minuten ziemlich cool finden. Letztlich ist es auch nur eine weitere Geldverschwendung, denn die Hersteller verlangen für die nette Extra-Beleuchtung einen teuren Aufpreis.

Nackenheizung

Die Nackenheizung wurde ursprünglich von Mercedes für seine Cabrios entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Vorrichtung, die direkt die Hals- und Nackenumgebung erwärmt. Gegen eine Sitzheizung an sich ist nichts zu sagen, die können einem das Fahren im tiefsten Winter wesentlich angenehmer machen. Wenn es aber gerade der Nacken ist, der so friert, dann gleich einen Schal anziehen. Eigentlich soll sie ja bei offenem Verdeck für einen wohlig-warmen Nacken sorgen. Da man bei Kälte auch einfach nur das Verdeck schließen und das Wageninnere heizen kann, gehört die Nackenheizung zu den sinnlosesten Auto-Extras.

Bildquelle:

  • Auto Innenraum: ©SplitShire - Pixabay.com
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