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Hoher Spritverbrauch: Finde die Ursachen

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Ein erhöhter Kraftstoffverbrauch kann unterschiedliche Ursachen haben. Diese können rein mechanischer Natur sein, aber ebenso ist eine digitale Ursache ein möglicher Grund für den steigenden Spritverbrauch. Ärgerlich ist der Zustand jedoch immer, denn mit dem gestiegenen Verbrauch steigen natürlich auch die Kosten für den Unterhalt des Fahrzeugs. Die Ursachen für einen steigenden Verbrauch kann man einerseits natürlich selbst suchen und oft wird man auch fündig. Aber mindestens ebenso oft benötigt man die Hilfe eines zertifizierten Experten, um eine klare Aussage zu bekommen und das Problem letztlich auch beseitigen zu können. Die folgenden Abschnitte sollen die verschiedenen Ursachen einmal näher erläutern, gleichzeitig werden praktische Hilfestellungen für eine effektive Reduzierung des Verbrauchs an Kraftstoffen gegeben.

Was Du selbst prüfen kannst

Was Du über Autoreifen wissen solltest ist, dass diese häufig die Ursache für einen gestiegenen Verbrauch sind. Eine Tatsache, die nicht selten von Verbrauchern vernachlässigt wird. Hier kann man aber ohne größeren Aufwand selbst tätig werden. Beispielsweise durch eine Kontrolle des Reifendrucks. Ein zu niedriger Reifendruck kann zu einem höheren Spritverbrauch führen. Eine entsprechende Kontrolle soll das vermeiden. Ist der Luftdruck zu niedrig, dann muss man die Reifen stärker aufpumpen und so den Luftwiderstand erhöhen. Starke Reifen sorgen letztlich dafür, dass der Rollwiderstand auf der Straße effektiv verringert wird. Die Konstruktion der Reifen ist also wichtig für einen niedrigen Verbrauch.

Gerade Reifen, die auf diesen Aspekt hin konzipiert wurden, sollten deswegen regelmäßig überprüft werden. So werden die bestmöglichen Ergebnisse erzielt. Auch ein regelmäßiger Wechsel der Reifen ist immer eine gute Möglichkeit, um Sprit zu sparen. Sommerreifen erreichen im Sommer die besten Ergebnisse und tragen einen wichtigen Teil zu einem sparsamen Spritverbrauch bei. Dasselbe gilt für Winterreifen, die vor allem in den kälteren Monaten den notwendigen Grip und die wichtige Sicherheit liefern und gleichzeitig den Verbrauch an Kraftstoffen senken können. Viele Hersteller achten zudem darauf, dass im Sortiment immer genügend Reifen zur Verfügung stehen, die ausschließlich oder exklusiv für einen niedrigen Verbrauch konzipiert wurden. So können sich Verbraucher auf fast alle Felgen den passenden und auf Nutzen maximierten Reifen ziehen und so die Kosten für den Kauf von Benzin und Diesel minimieren.

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Ursachen für hohen Spritverbrauch

Neben den Reifen können es aber auch andere mechanische Bestandteile des Autos sein, die einen erhöhten Verbrauch verursachen. Ein klassisches Beispiel sind die Achsen des Fahrzeugs, oder die Bremskolben. Diese Schäden bemerkt man meist schnell durch die veränderte Geräuschkulisse während der Fahrt. Quietschen, Knarren oder andere Geräusche gehören definitiv nicht zum normalen Betrieb.

Hier sollte man aber eher nicht selbst Hand anlegen, sondern einen Profi zur Hilfe rufen. Ein erhöhter Widerstand trägt zu Mehrverbrauch bei und kann nur von einem Mechaniker durch Ölen, oder durch das Austauschen der Teile behoben werden. Auch auf das Radlager sollte ein Blick geworfen werden. Hier tummeln sich die meisten Fehler- und Störquellen, weswegen man diesem Bereich erhöhte Aufmerksamkeit widmen sollte. Die Bremse und die Bremskolben sind ebenfalls oft anfällig für Störungen aller Art. Festsitzende Bremskolben sind nicht nur gefährlich. Sie steigern auch den Spritverbrauch und sorgen so dafür, dass man neben der Reparatur auch noch den Treibstoff bezahlen muss. Am besten kann man diese Probleme umgehen, indem man das Auto regelmäßig in die Inspektion und Wartung gibt und so alle Maßnahmen zur Vorsorge ergreift. Auch wenn das vielleicht ein wenig kostet, kann es dafür sorgen, dass der Verbrauch des Fahrzeugs deutlich abnimmt.

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Defekte Nebenaggregate

Mindestens ebenso oft sind Kleinteile die Ursache für einen gestiegenen Verbrauch an Kraftstoffen. Ein defekter Klimakompressor oder eine defekte Riemenscheibe können für einen deutlich erhöhten Bedarf sorgen. Aus diesem Grund sollte man auch den kleinen Teilen des Fahrzeugs die notwendige Aufmerksamkeit schenken, um so Fehler und zusätzliche Kosten zu vermeiden. Ebenso wie bei der Mechanik, ist hier der Besuch einer Werkstatt zu empfehlen. In Eigenregie kann es durchaus sein, dass man den Fehler grob lokalisieren kann. Aber für eine endgültige Behebung und Verbesserung der Situation, kann nur ein Profi die notwendigen Kenntnisse, Werkzeuge und Teile gewährleisten. Auch ist es oft so, dass Hersteller auf den Besuch bei einem Mechaniker oder bei einer Werkstatt bestehen und eine Eigenreparatur sogar mit einer Verminderung der Garantie bestrafen.

Auch wenn es sich hier um vermeintlich kleine und unwichtige Teile handelt: Oft sind es gerade diejenigen, die einen reibungslosen Ablauf einer spritarmen Fahrt stören und den Verbrauch an Kraftstoffen maximal steigern können. Eine regelmäßige und umfassende Wartung ist hier die beste Möglichkeit, um langfristigen Schäden vorzubeugen. Ebenso muss man als Fahrer und Besitzer auf die Geräusche und das Verhalten des Fahrzeugs achten, um potentielle Störfaktoren schnell zu lokalisieren und zu beseitigen.

Elektronische Motorsteuerung

Nicht nur die Mechanik kann für einen erhöhten Verbrauch an Kraftstoffen sorgen. Oftmals ist es auch die digitale Technik, die langfristige Schäden am Fahrzeug verursacht und den Bedarf an Kraftstoff für jede Fahrt erhöht. Der aktuelle Dieselskandal ist der beste Beweis dafür, dass Technik nun einmal nicht unfehlbar ist. Die hier entstandenen Schäden zu reparieren, ist aber immer Sache der Hersteller und nicht der Fahrzeughalter. Außer natürlich, man möchte der Umwelt etwas Gutes tun.

Als Verbraucher sollte man dennoch ab und an einen Blick auf die Elektronik werfen und einen Fachmann mit der Wartung beauftragen. Denn wenn ein Steuergerät defekt ist, dann können schnell weitere Schäden entstehen. Die Steuergeräte sind quasi die Überwachungseinheiten “on board” und kontrollieren weite Teile des Fahrzeugs. Zusammen mit dem Bordcomputer bilden sie eine Einheit, die eigentlich das Ziel hat, den Verbrauch zu senken und das Vergnügen beim Fahren zu maximieren. Doch sind die Steuergeräte defekt, dann kann sich dieses Ziel schnell ins Gegenteil kehren. Ein steigender Verbrauch ist dann die Konsequenz, die man rechtzeitig hätte vermeiden können, wenn man auf sein Auto und die Anzeigen des Bordcomputers geachtet hätte. Hier sind die Fahrer selbst in der Pflicht und müssen das Fahrzeug regelmäßig zur Wartung bringen, um so auch langfristig für einen möglichst geringen Verbrauch zu sorgen.

Bildquelle:

  • neue-reifen-fuer-geringen-spritverbrauch: ©OrcaTec - Pixabay.com
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  • zapfsaeule-an-einer-tankstelle: ©Activ-Michoko - Pixabay.com
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