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10 Mythen und Klischees rund ums Autofahren

Porsche fährt durch die Stadt

Brennende Autos explodieren, barfuß fahren ist verboten, alle Porsche-Fahrer haben Punkte in Flensburg: Es gibt zahlreiche Mythen und Klischees rund ums Autofahren. Viele davon sind Unsinn – doch in manchen steckt auch ein Fünkchen Wahrheit!

Frauen können nicht einparken

Dass Frauen nicht einparken können, gehört zu den hartnäckigen Klischees rund ums Autofahren. Tatsächlich ist es so, dass Autofahrerinnen ihren Wagen sehr wohl sicher in die Parklücke bugsieren können – möglicherweise brauchen sie dafür aber ein paar Sekunden länger als Männer. Studien zeigen, dass daran vor allem das negative Selbstbild von Frauen schuld ist: Durch das Vorurteil, dass sie schlecht einparken, setzen sich Autofahrerinnen häufig unter Druck und parken deshalb schlussendlich tatsächlich schlechter ein.

Porsche-Fahrer haben die meisten Punkte in Flensburg

Es ist eines der Autofahrer-Klischees, das tatsächlich zutrifft: Porsche-Fahrer haben die meisten Punkte in Flensburg. Verglichen mit anderen Automarken haben sie laut einer Studie 49 Prozent häufiger Einträge im sogenannten Fahreignungsregister. Obwohl Porschefahrer also gerne schnell unterwegs sind, bauen sie gleichzeitig am seltensten Unfälle.

BMW-Fahrer sind die schlimmsten

Fahrer von Luxuskarossen gelten als dreist und rücksichtslos. Amerikanische Wissenschaftler haben diesen Mythos in Teilen bestätigt: Bei einer Studie kam heraus, dass Fahrer von Oberklassewagen verhältnismäßig oft andere Verkehrsteilnehmer schneiden, Zebrastreifen ignorieren oder Stoppschilder überfahren. Besonders BMW-Fahrer stachen bei der Untersuchung negativ hervor.

Parkender BMW

Brennende Autos explodieren irgendwann

Brennt in Hollywood-Filmen ein Auto, lässt die große Explosion meist nicht lange auf sich warten. In der Realität sieht das jedoch ganz anders aus: Laut Experten muss für eine solche filmreife Explosion Sprengstoff im Spiel sein. Gerät ein Auto aber unter “normalen” Umständen in Brand und tritt dabei Benzin aus dem Tank aus, können sich die Benzindämpfe zwar entzünden – zu einer Explosion kommt es jedoch nicht.

Holländer fahren immer auf der Mittelspur und unter 120

In den Niederlanden herrscht auf den Autobahnen je nach Begebenheit ein Tempolimit von 100, 120 oder 130 Stundenkilometern. Es ist also durchaus möglich, dass unsere holländischen Nachbarn sich auch auf den deutschen Autobahnen an diesem Tempolimit orientieren. Jedoch fahren sie vermutlich nicht häufiger auf der Mittelspur als andere Autofahrer – sie fallen durch ihre gelben Kennzeichen nur eher auf.

Mini ist ein Frauenauto

Der Mini gilt als eine der weiblichsten Automarken überhaupt – und das nicht ganz zu Unrecht. Denn der BMW-Mini ist nämlich das einzige Auto, das zu über 50 Prozent von Frauen gefahren wird. Dennoch fahren natürlich auch viele Männer den Wagen.

Mini Cooper

Frauen fahren schlechter Auto als Männer

Zu den Klischees rund ums Autofahren gehört auch, dass Frauen schlechter fahren als Männer. Das ist bewiesenermaßen falsch – belegt ist lediglich, dass Frauen anders fahren als Männer. Zudem bauen junge und ältere Männer prozentual die meisten Unfälle. Frauen fahren deutlich umsichtiger Auto.

Eine Strumpfhose ersetzt notfalls einen Keilriemen

Man kennt es vornehmlich aus alten Filmen oder Geschichten der Großeltern: die Nylonstrumpfhose, die behelfsmäßig zum Keilriemen umfunktioniert wird. Heute würde das allerdings wenn überhaupt nur noch mit Oldtimern funktionieren, denn moderne Fahrzeuge verfügen nicht mehr über einen einfachen Keilriemen, sondern sogenannte Rippenriemen. Sind diese kaputt, kann auch die Damenstrumpfhose nicht mehr viel ausrichten.

Barfuß Autofahren ist verboten

Nach einem Sommertag am See barfuß oder in Flipflops ins Auto steigen – ist das verboten? Nein, auch hierbei handelt es sich um einen von vielen Autofahrer-Mythen. Die Gesetzgebung schreibt nicht vor, welche Schuhe beim Autofahren getragen werden dürfen – und ob überhaupt Schuhwerk getragen werden muss. Kritisch wird es nur dann, wenn es zum Unfall kommt und das Schuhwerk des Fahrers (beispielsweise Flipflops oder High Heels) dazu beigetragen hat. Denn dann ist man möglicherweise seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen.

Füße werden aus dem Auto gestreckt

BMW-Fahrer gehen am häufigsten fremd

Die Umfrage eines britischen Seitensprung-Onlineportals bestätigt es: BMW-Fahrer, Männer wie Frauen, gehen am häufigsten fremd. Immerhin fast 20 Prozent der Portalnutzer gaben an, einen BMW zu fahren. Die treuesten Seelen hingegen sitzen laut der Umfrage in Autos der Marke Seat, Fiat und Alfa Romeo.

Bildquelle:

  • Parkender BMW: ©Free-Photos - Pixabay.com
  • Mini Cooper: ©Stewart-Mac - Pixabay.com
  • Füße werden aus dem Auto gestreckt: ©TheresaOtero - Pixabay.com
  • Porsche fährt durch die Stadt: ©Pexels - Pixabay.com
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