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Verkehrsunfälle auf Landstraßen 

Beim Teilnehmen am Straßenverkehr fährt das Risiko immer mit. Auch bei einer schönen Fahrt über die Landstraße ist das nicht anders. Auf der einen Seite kann einem die Fahrt über eine wenig befahrene Landstraße viel Spaß beim Fahren bereiten.

Wildwechsel und die Gefahren

Beim Teilnehmen am Straßenverkehr fährt das Risiko immer mit. Auch bei einer schönen Fahrt über die Landstraße ist das nicht anders. Auf der einen Seite kann einem die Fahrt über eine wenig befahrene Landstraße viel Spaß beim Fahren bereiten. Allerdings sollte man gerade auch auf Landstraßen immer besonders vorsichtig fahren. Schließlich ist das Risiko einen tödlichen Unfall auf einer Landstraße zu erleben im Vergleich doppelt so hoch wie auf anderen Arten von Straßen. Schaut man sich die Zahlen in der Vergangenheit näher an, dann starben zum Beispiel im Jahr 2010 mehr als 2.000 Menschen auf einer der vielen Landstraßen. Das entspricht einem Anteil von mehr als 60 Prozent der Verkehrstoten.

Das hängt unter anderem damit zusammen, dass es auf Landstraßen oftmals unübersichtliche Kurven, unbefestigte Seitenstreifen, fehlende Überholspuren, einen häufig schlechten Straßenzustand und viele Bäume an den Seitenrändern gibt. All dies sind zusätzliche Gefahren, die von den Verkehrsteilnehmern häufig unterschätzt werden. Wenn etwa ein Autofahrer etwa der Meinung ist, dass er bekannte Landstraßen ohne Probleme mit erhöhter Geschwindigkeit fahren kann, dann bringt ein solcher Verkehrsteilnehmer ganz schnell nicht nur sich, sondern auch andere Menschen im Straßenverkehr in Gefahr. Aus diesem Grund ist es wichtig, auch auf der Landstraße immer die erlaubten Geschwindigkeiten einzuhalten und im Zweifel lieber das Tempo zusätzlich zu reduzieren. Eine gute Hilfe kann für Verkehrsteilnehmer auch ein Fahrsicherheitstraining sein, um bestmöglich auf gefährliche Situationen im Straßenverkehr vorbereitet zu sein.

Überholen birgt Gefahren und lohnt sich häufig nicht

Bevor man sich auf einer Landstraße für ein Überholmanöver entscheidet, sollte man sich bewusst machen, dass das Überholen auf den Landstraßen besonders gefährlich ist. Solche Überholmanöver sind neben Alkoholeinfluss und überhöhter Geschwindigkeit zu den Unfallursachen mit den verheerendsten Folgen. Das liegt unter anderem daran, dass beim Überholen entgegenkommende Fahrzeuge oft weiter weg und langsamer erscheinen, als das in Wirklichkeit der Fall ist. Außerdem sind viele Landstraßen aufgrund von Kuppen und Kurven schlecht überschaubar. Aus diesem Grund sollte man nur überholen, wenn man wirklich freie Sicht hat und der Gegenverkehr noch weit genug entfernt ist. Wenn man sich unsicher ist, dann sollte man einen Überholvorgang besser gar nicht starten. Bei einem Unfall sollte man unbedingt am Unfallort bleiben und sich um andere Unfallopfer kümmern. Eine Fahrerflucht ist an dieser Stelle keine gute Idee und kann erhebliche Strafen zur Folge haben.

Gefahren am Fahrbahnrand

Auf der Landstraße lauern auch am Wegesrand große Gefahren. Das hängt beispielsweise mit den vielen Bäumen am Straßenrand zusammen. In der Vergangenheit starben übrigens rund ein Drittel der Verkehrstoten auf den Landstraßen durch umstürzende Bäume und auch Wildunfälle sind gefährlich. Darüber hinaus ist es beispielsweise auf Alleen verdammt gefährlich, wenn man mit dem eigenen Fahrzeug ins Schleudern kommt und gegen einen Baum fährt. Bei einer Kollision mit einem Baum bei einer Geschwindigkeit von rund 90 km/h wird das eigene Auto beinahe vollständig zerstört und die Überlebenschancen bei einem solchen Unfall sind sehr gering. Vorsichtig sollte man auch bei neuen Straßen, die durch Waldgebiete führen, sein. Hier besteht einer erhöhte Gefahr für Wildunfälle. Das hat damit zu tun, dass in diesem Bereich vor dem Bau der Straße wahrscheinlich noch viele Wildtiere regelmäßig herumgelaufen sind. Die Wildtiere müssen sich entsprechend erst einmal daran gewöhnen, dass in diesem Teil des Waldes plötzlich eine Straße ist.

 

 

Bildquelle:

  • Wildwechsel und die Gefahren: @Biewer_Jürgen 244715526
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